Nationalpark Gesäuse

  • Das Gesäuse wo die wilden Wasser von Salza und Enns auf die mächtigen Felswände der Gesäuseberge treffen.
  • Der Nationalpark wurde 2002 gegründet
  • Die Vielfalt des Gesäuses lässt sich auch an seinen Gesteinen erkennen. Verschiedene Kalke und Dolomite prägen die Landschaft des Nationalparks. Mit einer Breite zwischen 30 und 50 km erstrecken sich die Nördlichen Kalkalpen vom Alpenrhein im Westen bis zum Wiener Becken im Osten.
  • Vor etwa 2,4 Millionen Jahren setzen aufgrund einer globalen Klimaveränderung die Eiszeiten in den Ostalpen ein. Aus dem Gesäuse kennen wir nur Spuren der letzten Kälteperiode, die vor 120.000 Jahren begann und bis vor 12.000 Jahren anhielt.

  • Die Vorgänge, die zur Entstehung des Gesäuses geführt haben, gehen noch heute weiter: Die langsame Hebung genauso wie das Einschneiden der Enns. Frost und Eis sprengen den Fels. Schutthalden geben Zeugnis, wie sehr die Gesteine den unsichtbaren Kräften der Natur ausgesetzt sind.

  • Im Kalkgestein versickert Wasser schnell und bildet dabei große Höhlensysteme im Berginneren. Dies führt einerseits zu großer Trockenheit im Bergland, bildet aber an anderen Stellen Wasseraustritte, die ein Quell des Lebens für Tiere und Pflanzen des Gesäuses sind.

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