Der Wiener Zentralfriedhof

  • Der Wiener Zentralfriedhof wurde 1874 eröffnet und zählt mit einer Fläche von fast zweieinhalb Quadratkilometern und rund 330.000 Grabstellen mit rund drei Millionen Verstorbenen zu den größten Friedhofsanlagen Europas.
  • Quelle:Wikipedi
  • Der Zentralfriedhof gehört aufgrund seiner vielen Eherengräber, der Jugendstil-Bauwerke und des weitläufigen Areals zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt Wien. Ob Beethoven oder Schubert, ob Falco oder Udo Jürgens – wer über den Wiener Zentralfriedhof spaziert wird so einige Namen berühmte Namen entdecken.
  • Mit seinen rund 145 Jahren hat der Wiener Zentralfriedhof nicht nur geschichtlich viel zu bieten, auch architektonisch und in Bezug auf Flora und Fauna gibt es einiges zu entdecken.
  • Größer als die Wiener Altstadt, bewohnter als die ganz Stadt Wien
  • Der Zentralfriedhof besitzt Abteilungen für alle Konfessionen, ein Krematorium und eine weithin sichtbare (secessionistische) Gedächtniskirche, die nach dem ehemaligen Bügermeister Karl Lueger benannt wurde.
  • Doch vor allem lieben die Wiener den Zentralfriedhof aufgrund seiner Qualitäten als Naherholungsgebiet. Der Friedhof ist ein Naturparadies und perfekt für ausgedehnte Spaziergänge. Genauso beliebt ist der Zentralfriedhof bei Joggern. Auch das Radfahren ist erlaubt. – Und mit etwas Glück kann man hier ganz besonderen Bewohnern begegnen.

  • Denn wenn es im Gebüsch raschelt, dann muss sich niemand vor Untoten fürchten: Der Zentralfriedhof ist Lebensraum von Rehen, Feldhamstern, Eichhörnchen, Dachsen, Mardern, Turmfalken und vielen weiteren Tierarten, die das riesige Areal genauso schätzen wie die Wiener.
  • Vom Stadtzentrum kommend passiert man das 1. Tor. Hier befindet sich der Zugang zur alten Israelitischen Abteilung, einem mit üppigem Grün durchsetzten Gräberfeld mit vielen architektonisch interessanten Denkmälern und Gräbern prominenter jüdischer Persönlichkeiten. In Gruppe 5b sind u. a. Arthur Schnitzler und Friedrich Torberg begraben. Entlang der Friedhofsmauer gelangen Besucher zum Hauptportal (2. Tor), 1905 von Max Hegele im Jugendstil errichtet.
  • Durch das Hauptportal geht man geradeaus auf die von einer großen Kuppel gekrönte Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus zu und findet links und rechts dieses Hauptweges (Gruppen 32a und 14a sowie 32 c und 14c) die wahrscheinlich größte Anlage von Ehrengräbern der Welt. Hier sind unter vielen anderen (Gruppe 32a:) die Gräber von Gluck, Beethoven, Schubert, Hugo Wolf, Johann Strauss Vater und Sohn, Lanner, Brahms, (Gruppe 32c:) Arnold Schönberg, Hans Moser, Robert Stolz, Theo Lingen und Curd Jürgens.

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